GLX Senden An (Nextcloud) v0.1.5
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GLX Senden an – Anleitung
Diese Erweiterung fügt beim Rechtsklick auf ein Bild im Browser einen Menüpunkt „Senden an [Servername]“ hinzu. Ein Klick darauf lädt das Bild direkt in einen Ordner deiner eigenen Nextcloud-Dateien hoch – ganz ohne Umweg über den Download-Ordner.
App-Passwort in Nextcloud erstellen
Aus Sicherheitsgründen nutzt diese Erweiterung nicht dein normales Nextcloud-Passwort, sondern ein separates App-Passwort, das du jederzeit einzeln widerrufen kannst.
In Nextcloud oben rechts auf deinen Profil-Avatar klicken → Einstellungen
Links auf Sicherheit klicken
Unter „Geräte & Sitzungen“ einen Namen eingeben (z.B. GLX Senden an) und auf „Neues App-Passwort erstellen“ klicken
Das angezeigte Passwort kopieren – es wird nur einmal angezeigt
Erweiterung einrichten
Auf das Symbol der Erweiterung klicken → Einstellungen
Anzeigename eintragen (erscheint im Rechtsklick-Menü, z.B. „GLX-Cloud“)
Nextcloud-Adresse, Benutzername und das eben erstellte App-Passwort eintragen
Optional: Zielordner anpassen (Standard: Senden An) – wird automatisch angelegt, falls er noch nicht existiert
Auf Speichern klicken
Bild senden
Rechtsklick auf ein beliebiges Bild im Browser → „Senden an [dein Servername]“. Eine Benachrichtigung bestätigt, sobald das Bild gespeichert wurde.
Einstellungen sichern (Export / Import)
Server-Adresse, Benutzername und Theme lassen sich als Datei exportieren und wieder importieren – praktisch bei einer Neuinstallation oder einem Wechsel auf ein anderes Gerät. Das App-Passwort kann optional mit exportiert werden (Häkchen auf der Einstellungsseite) – dann landet es unverschlüsselt in der Datei, also nur an einem sicheren Ort aufbewahren.
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GLX-Apps für Nextcloud installieren
Diese Anleitung gilt für alle GLX-Apps (GLX-Radio, GLX-Mail-Reload und weitere). Überall dort, wo
<appname> steht, setzt du den Namen der jeweiligen App ein – also Beispiel: glxradio, glxmailreload und so weiter. Er steht immer im Namen der ZIP-Datei Solltest du eine Versionsnummer meiner App haben, zB.: glxradio-app_1.8.2.zip
dann musst du diesen namen auch für das entpacken nutzen.
Du brauchst dafür zwei Zugänge zu deinem Server: SSH für die Befehle und SFTP für den Datei-Upload. Beides läuft über dieselben Zugangsdaten.
Wichtig vorab: zwei getrennte Welten
Der Ordner, den du gleich benutzt, liegt im Dateisystem des Servers – nicht in deiner Nextcloud-Dateiverwaltung.
Der standard Prad ist /var/www/nextcloud/custom_apps/
Lädst du die ZIP über die Nextcloud-Oberfläche in einen deiner Benutzerordner hoch, landet sie an einer ganz anderen Stelle und die Befehle unten finden sie nicht.
Der Upload muss also über SFTP laufen, nicht über die Nextcloud-Web-Oberfläche.
Schritt 1 – Ablageordner vorbereiten (nur beim ersten Mal)
Per SSH auf dem Server anmelden und nachsehen, ob der Ordner schon existiert:
ls -la /var/www/nextcloud/custom_apps
Kommt No such file or directory, legst du ihn an:
mkdir -p /var/www/nextcloud/custom_apps chown www-data:www-data /var/www/nextcloud/custom_apps
Der Ordner dient nur als Zwischenlager für die ZIP-Dateien. Die App selbst landet später woanders.
Hinweis zum Pfad: /var/www/nextcloud ist der übliche Ort. Bei manchen Installationen heißt er anders, etwa /var/www/html/nextcloud. Falls du unsicher bist, findest du ihn mit find / -name occ -maxdepth 5 2>/dev/null. Passe dann alle folgenden Pfade entsprechend an.
Schritt 2 – ZIP per SFTP hochladen
Mit einem SFTP-Programm verbinden (FileZilla, WinSCP, Terminus, Cyberduck – was dir liegt) und die ZIP-Datei hochladen nach:
/var/www/nextcloud/custom_apps
Achte auf den Dateinamen. Manche Browser und Apps benennen die Datei beim Herunterladen um – aus <appname>_1.2.3.zip wird dann <appname> 1.2.3 mit Leerzeichen und ohne Endung. Benenne sie vor oder nach dem Upload wieder korrekt, sonst findet der Entpack-Befehl sie nicht.
Schritt 3 – Version im Paket prüfen
Ein kurzer Blick, der viel Ärger spart – gerade wenn mehrere Fassungen im Download-Ordner liegen:
cd /var/www/nextcloud/custom_apps unzip -p <appname>_1.2.3.zip <appname>/appinfo/info.xml | grep version
Steht dort eine andere Nummer als erwartet, hast du die falsche Datei erwischt. Dann erst das klären, bevor du weitermachst.
Schritt 4 – Installieren
Bei einer Erstinstallation entfallen die ersten beiden Befehle – es gibt ja noch nichts abzuschalten:
sudo -u www-data php /var/www/nextcloud/occ app:disable <appname> rm -rf /var/www/nextcloud/apps/<appname> unzip -o <appname>_1.2.3.zip -d /var/www/nextcloud/apps/ chown -R www-data:www-data /var/www/nextcloud/apps/<appname> systemctl restart php8.4-fpm sudo -u www-data php /var/www/nextcloud/occ app:enable <appname>
Läuft alles durch, meldet der letzte Befehl <appname> x.y.z enabled. Die App ist damit einsatzbereit.
PHP-Version: php8.4-fpm ist ein Beispiel. Welche bei dir läuft, zeigt systemctl list-units --type=service | grep php. Nimm den Namen, der dort steht.
Was die Befehle tun
Befehl
Zweck
app:disable
Schaltet die alte Fassung ab, damit beim Austausch nichts halb geladen weiterläuft
rm -rf .../apps/<appname>
Räumt die alten Dateien weg. Ohne das bleiben Reste einer früheren Version liegen und führen zu schwer auffindbaren Fehlern
unzip -o
Entpackt die neue Fassung an ihren Platz. -o überschreibt ohne Rückfrage
chown -R www-data:www-data
Übergibt die Dateien dem Webserver-Benutzer. Fehlt das, kann Nextcloud sie nicht lesen
systemctl restart php…
Leert den Code-Zwischenspeicher von PHP. Ohne Neustart läuft unter Umständen weiter der alte Code
app:enable
Schaltet die App wieder ein
Deine Einstellungen und Daten bleiben dabei erhalten – die liegen in der Datenbank, nicht im App-Ordner. Ein Update kostet dich also keine Favoriten und keine Konfiguration.
Auf eine neuere Version wechseln
Genau derselbe Ablauf, alle Schritte von 2 bis 4. Der Ordner aus Schritt 1 existiert dann ja bereits.
Wenn etwas nicht klappt
unzip: cannot find or open … Die Datei liegt nicht dort, wo du sie suchst, oder heißt anders. Mit ls -la im Ordner nachsehen, wie sie tatsächlich heißt.
Command "app:enable" … not found oder gar keine Reaktion Der Pfad zu Nextcloud stimmt nicht. Siehe den Hinweis in Schritt 1.
Die App erscheint nicht im Menü Manche GLX-Apps tauchen dort bewusst nicht auf, weil sie im Hintergrund arbeiten. Sie sind dann über Einstellungen → Verwaltung zu finden. Steht es nicht in der Beschreibung der App, prüfe mit:
sudo -u www-data php /var/www/nextcloud/occ app:list | grep <appname>
Steht sie unter Enabled, ist sie installiert und aktiv.
Weiße Seite oder Serverfehler nach dem Einschalten Die App wieder abschalten und ins Protokoll sehen:
sudo -u www-data php /var/www/nextcloud/occ app:disable <appname> grep -i <appname> /var/www/nextcloud/data/nextcloud.log | tail -5
App wieder entfernen
sudo -u www-data php /var/www/nextcloud/occ app:disable <appname> sudo -u www-data php /var/www/nextcloud/occ app:remove <appname>
app:remove löscht auch die gespeicherten Einstellungen. Willst du die behalten, weil du später zurückwechseln möchtest, belasse es beim Abschalten.
